Tagebuch einer “Süchtigen”
Heute startete der Tag mit Wahnsinn: Nimberle wollte nicht laufen und produzierte Rotz und Schnoppen, Nimbertinchen fand es nicht sinnvoll einen Helm aufzusetzen und startete eine Grundsatzdiskussion, … Nachmittags erreichte unser Familien-Chaos-Tag seinen absoluten Höhepunkt: beim Shoppen gingen meine neue Schuhe kaputt und ich habe nix gefunden. Doof! Endlich Feierabend und zu Hause, dann eine frohe Botschaft: Mein Mann, mein Held, hat eine Möglichkeit gefunden mit der ich brav auf dem Sofa sitzen kann und meine täglichen Abenteuer in unsere neueste Eroberung (mypad) dipsen kann. Genau das tue ich jetzt. Beim Layout habe ich noch Wünsche, aber das wird alles noch schick. Jetzt kann ich also viel, viel mehr schreiben, sofern etwas super grandios Wichtiges passiert ist oder einfach nur von unserem Chaostag wie heute berichten. Ich kann auch selbst “gemalte” Bilder hochladen!
Spaß in der autofreien Stadt
Nimbertinchen durfte in diesem Jahr bei der autofreien Stadt mitmachen. Sie haben eine Akrobatiknummer und die Clownsnummer aufgeführt. Beim zweiten Auftritt hat man Nimbertinchen sogar auf dem Einrad gesehen. Nimberle war total begeisterter kleiner Bruder und rockte dezent am Rande mit. Zwischen den Auftritten gab es aber kein Halten mehr und die Geschwister liessen die Manege beben. Wundervolles Wetter bis zum letzten Auftritt und eine Menge Spass! Wir sind hoffentlich auch im nächsten Jahr mit dabei. Vielleicht klappt es dann ja besser mit den Drehtellern, Nimberle!
3 aus 4
Früher (also ungefähr vor 1 Jahr) sind wir zu viert als Familie irgendwohin gegangen. Seit ein paar Wochen entwickelt unsere Große ein Eigenleben. Die Eltern sind "oll", eher peinlich und stören. Wir als alte Eltern "müssen" jetzt mehr und mehr alleine etwas unternehmen. Das lassen wir uns aber auch so gar nicht zweimal sagen. Ab zum Frühstück mit Nimberle. Für ihn sind wir noch nicht ganz so peinlich, solange wir etwas zu essen für ihn haben.
Und wenn es Marmelade aus dem Schälchen ist!
Kinderfest im Museum
Nimbertinchen hat eine Einladung bekommen vom Museum. Es lud zu einem Kinderfest ein. Ich war etwas skeptisch, da ich Nimberles Meinung zu Museen inzwischen kennen- aber nicht lieben-, gelernt hatte. Papa durfte aus diesem Grunde auch mit ("Es gibt bestimmt auch Bratwürstchen!"), sozusagen als Backup. Es war aber wirklich richtig gut: Nimbertinchen hat an einer Detektivjagd teilgenommen, während dessen hat Nimberle Stühle aus Papier bestempelt und auf einer großen Leinwand mit dem Pinsel rumgefummelt.Dabei hat er ab und zu auch Farbe hinterlassen. Irgendwann haben wir die Kerle zu den Bratwürstchen, die es tatsächlich und freundlicherweise gab, geschickt. Nimbertinchen und ich sind daraufhin an die Leinwand gesprungen, haben ein "G" angemalt und hinterher eine Lampe. Die ist aber noch nicht fertig. Das wird jetzt zu Hause erledigt. Es hat uns richtig gut gefallen!
"G"
Stempel aus Moosgummi by Nimberle
Handballerin meets Glückskind
Zu unseren ganzen Terminen am Wochenende sind jetzt auch die Turniere von Nimbertinchen dazu gekommen. Morgens um 7.45 Uhr waren Nimbert und das Tinchen also schon frisch und munter in der Turnhalle. Nimberle und ich kamen später dazu. Wir haben super Spiele gesehen, lecker Kuchen, Frikadellen etc. gegessen, ordentlich angefeuert. Alles um einen guten 4. Platz mit nach Hause zu nehmen. Wir sind begeistert und zukünftig auch gerne dabei.
stolzer Bruder und/oder stolze Schwester
Kommunikation
Als kleiner in Ausbildung befindlicher Jedi – Ritter ist es meine Pflicht mit der Außenwelt zu kommunizieren. Aus diesem Grunde wurde mir die wilde Tiger – Maus geschenkt. Super Teil, ich drücke alle Knöpfe, es blinkt und plärrt.Ich kann dolle Sachen machen. Seit dem ich dieses Tiger-Maus-Teil habe, versinke ich in meiner virtuellen Welt und freue mich über die Geräusche der Tasten und dem wackelnden Bildschirm.
Meine Mama hat ihn mir aber wieder weggenommen. Ich bin zu klein (noch!) und solle erst mal beim Buch vorlesen still halten (och!)
Brüller im Museum
An meinem freien Tag wollte ich einen schönen Ausflug mit Nimberle machen. Zuerst haben wir zusammen aufgeräumt,dann haben wir unsere Tasche gepackt und sind ins Museum gedüst. Ich dachte, dass es bestimmt eine gute Idee ist. Nimberle kann Tiere schauen, laufen und ein kleines Bistro zum Mittag ist auch vorhanden. Es ist überdacht, also alles gut. Ich dachte falsch: Anschauen mit Nimberle geht gar nicht. Er war so sauer, weil er nicht über die Absperrung auf die Seehundbank klettern durfte, dass er dort das erste Mal auf der Erde lag und brüllte, mitten im Museum! Wie gut, dass dort nur eine Schulklasse war, die ebenfalls etwas lauter war. Nach einigem guten Zureden sind wir weiter gegangen. Vor dem Eingang zu den Dinos saß ein kleiner Dino, den Nimberle versuchte abzureißen, weil er doch so süß war. Zweite Brüllattacke! Als er die großen Dinos sah, hörte er auf zu brüllen, klammerte sich an mich und hatte Angst. Puh! Irgendwann waren wir im Vivarium Fische schauen, was er ebenfalls nicht so spannend fand, weil er lieber die Erläuterungen knicken wollte. Der Museumswärter hing von da an in unserem Nacken, um uns ggf. zu maßregeln. Ich habe weiter tapfer versucht Nimberle von den Vorzügen eines Museums zu überzeugen, was allerdings zum Scheitern verurteilt wurde. Irgendwann schulterte ich den schreienden Nimberle und schleppte ihn zu den Garderoben, wo er sichtlich auftaute, in die Schränke kletterte, seinen Snooze versteckte und dort richtig Spaß hatte. Ich werde also bis auf weiteres dieses Museum mit Nimberle meiden!
Kann dieser süße Junge etwa brüllen?
Ja, er kann!



